Corona was bleibt

Nach vielen Wochen Lockdown, massiven Veränderungen in unserem Leben, geht es nun langsam an die Lockerungen. Bevor wir alle ganz schnell wieder in das alte Leben zurückgehen – privat und im Beruf, haben wir die Möglichkeit, zu überlegen, was wir aus dieser Zeit, als alles anders war, mitnehmen möchten.

Nach vielen Wochen Lockdown, massiven Veränderungen in unserem Leben, geht es nun langsam an die Lockerungen.

Bevor wir alle ganz schnell wieder in das alte Leben zurückgehen – privat und im Beruf, haben wir die Möglichkeit, zu überlegen, was wir aus dieser Zeit, als alles anders war, mitnehmen möchten. Das betrifft nicht nur die Entscheidungen jedes Einzelnen, sondern Führungskräfte sind auch gefragt, zu bedenken, was von der anderen Art, zu arbeiten, Bestand haben kann.

Viele Organisationen haben einen großen Teil der Arbeit ins Homeoffice verlagert – das war und ist nicht für alle gleichermaßen gut und wünschenswert. Aber es ist eine Überlegung wert, ob und welche Tätigkeiten im Homeoffice unternommen werden und welche Menschen weiterhin in Homeoffice arbeiten können. Als EntscheiderIn haben Führungskräfte jetzt die Möglichkeit, genau hinzuhören, die MitarbeiterInnen zu fragen, wer möchte vielleicht seine Fahrtzeiten verringern und mehr von zu Hause aus arbeiten? Sie haben ja in den vergangenen Wochen Erfahrungen gesammelt, was gut funktioniert hat und was nicht so gut.

Und das Reisen – da kann sich jeder nur selbst befragen, bin ich eigentlich gerne für diese Tagestrips in den Flieger gestiegen oder habe ich es gemacht, weil „alle“ es getan haben? Sie können gemeinsam mit Ihren Geschäftspartnern überlegen, ob die Dinge nicht vielleicht auch online besprochen werden können. Oder abwechselnd online und vor Ort..

Wobei – online – das waren interessante Erfahrungen. Die Konferenzen gingen teilweise schneller, waren fokussierter.  Da gilt es genau zu überlegen – wann braucht es diese Schnelligkeit, wann ist es vielleicht wichtiger, dass die Gedanken fließen, die Ideen abschweifen können. Schon, dass man sich das vor einem Meeting überlegt, trägt viel zu mehr Effizienz und somit zu besseren Ergebnissen bei. Das gilt ganz unabhängig von Corona.

Fragen Sie Ihre KollegInnen, wie es ihnen mit der Arbeit online und vor Ort geht, und wenn Sie gefragt werden, geben Sie eine ehrliche Antwort.  Zu wissen, wie geht es den KollegInnen, sich dafür zu interessieren, kann auf eine ganz schöne und leichte Weise zu einer guten Stimmung im Büro beitragen. Seien wir mitfühlend und professionell.

Und – auf einer ganz persönlichen Ebene – denken Sie an die Dankbarkeit. Jeder kann und muss  selbst entscheiden, wofür er oder sie dankbar ist, aber dass wir in einem Land leben, dessen Gesundheitssystem belastbar ist, dass wir alle genug zu essen haben,  dass unsere KollegInnen uns helfen . . . entscheiden Sie selbst, wofür Sie dankbar sind. Die Übung von Dankbarkeit trägt ganz wesentlich zu mehr Lebens- und möglicherweise auch Arbeitszufriedenheit bei.

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